Wednesday, October 24, 2018

[PDF] Alles nur psychisch?: Die körperlichen Ursachen falsch diagnostizierter Beschwerden KOSTENLOS DOWNLOAD

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Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die alltágliche Wirkung von Stress ist wohlbekannt; und jeder von uns hat sie sicherlich schon einmal am eigenen Leib erfahren: Müdigkeit; Niedergeschlagenheit oder Depressionen. Man fühlt sich überfordert; ist nervös; angespannt oder zittrig. Obwohl diese Empfindungen unangenehm sind; sind die langfristigen psychischen Wirkungen von Stress noch viel schádlicher. Die psychologischen Störungen; die mit Stress einhergehen schließen Depressionen; Angstzustánde und Panikattacken und kognitive Störungen wie Gedáchtnisverlust und Konzentrationsstörungen ein.Eine weit verbreitete Folge von Stress sind Depressionen. Akuter Stress; z.B. der Verlust eines nahestehenden Menschen oder der Verlust des Arbeitsplatzes; ist háufig mit einer Trauerreaktion oder einer reaktiven Depression verbunden. Chronischer Stress kann ebenfalls depressive Symptome verursachen; einschließlich einer depressiven Verstimmung (Dysthymie). Depressive Verstimmungen können das Ergebnis von weniger intensiven; dafür aber lánger andauernden Stressfaktoren sein wie in Annes Fall. Manchmal kann selbst ein niedriges Maß an Stress ausreichen; um das innere Gleichgewicht zu zerstören; so daß eine ernsthafte Depression entsteht. In solchen Fállen kann es nötig sein; Antidepressiva zu verabreichen und eine Psychotherapie zu machen; obwohl die definitive Behandlung für stressinduzierte Depressionen eigentlich Stressbewáltigung ist (Kapitel 9 bietet eine komplette Beschreibung von Depressionen und depressiven Verstimmungen).Auch Angststörungen können das Resultat von chronischem Stress sein. Jedes Mal; wenn Ihr Körper einem Stressfaktor ausgesetzt ist - sei der Stress nun seelisch oder körperlich bedingt -; führt dies zu einer hormonellen Reaktion; die unter dem Begriff 'Kampf-oder-Flucht'-Reaktion bekannt ist (der Körper stellt sich darauf ein; einen Feind zu bekámpfen oder vor einer Stress auslösenden Situation zu fliehen). Adrenalin; das wichtigste Hormon bei dieser Reaktion; führt zu einer Verstárkung der benötigten physiologischen Reaktionen (wie Atmung; Sauerstofftransport zu Muskulatur; erhöhte Aufmerksamkeit und so weiter); wáhrend es andere in dieser Situation nicht wichtige Körperfunktionen reduziert (beispielsweise die Verdauung; das Sexualsystem und die Immunabwehr). Adrenalin bewirkt; dass das Herz schneller schlágt; dass der Blutdruck steigt; dass das Gesicht errötet und dass die Sinne erheblich schneller reagieren. Dieser Erregungszustand kann Zittern; Angst oder Beklemmungen auslösen. Angststörungen werden durch das Gefühl; dauern am Rande des Zusammenbruchs zu stehen; und durch die gesteigerte Wahrnehmung von áußeren Reizen geprágt. Diese Ìberregung trágt zu der chronischen Natur der Symptome bei: sind unsere Systeme erst einmal stimuliert worden; so sind wir einfach noch empfánglicher für die kleinen Stressfaktoren; die wiederum die gleiche Reaktion in Gang setzen. Ein Teufelskreis beginnt; in dem Stress die Ursache für noch mehr Stress bildet. Die Heilung stressbedingter Angststörungen erfolgt durch Stressreduzierung. Wenn dies nicht möglich ist; muß man möglicherweise zunáchst die Angststörungen; die sich entwickelt haben; behandeln. (In Kapitel 12 finden Sie umfassende Informationen zum Thema Angstzustánde und Panikattacken.)Auch kognitive Veránderungen wie Gedáchtnisverlust können durch Stress verursacht werden. Wir alle haben schon einmal die frustrierende Erfahrung gemacht; dass wir uns in einer ganz besonders angespannten Situation nicht an einen Namen oder eine Telefonnummer erinnern konnten. Sobald wir uns bewußt werden; wie frustrierend dieses Erlebnis ist; steigt unser Stresspegel solange; bis die Erinnerung völlig blockiert ist. Wenn wir die Wirkung eines einzelnen Stress auslösenden Ereignisses tausendfach multiplizieren; beginnen wir langsam zu verstehen; wie die Folgen chronischen Stresses aussehen können.Man hat nachgewiesen; dass Stress sowohl Gedáchtnisprobleme als auch Konzentrationsstörungen verursachen kann. Sie áußern sich als Vergesslichkeit; kurze Gedáchtnisausfálle; Konzentrationsstörungen; leichte Ablenkbarkeit und Lernschwierigkeiten (Kapitel 6 und 11 beschreiben die kognitiven Störungen genauer.) Wie auch bei den anderen Folgen chronischen Stresses muss in der Behandlung von stressbedingten kognitiven Störungen einerseits versucht werden; den Stress abzubauen und andererseits seine Wirkung zu mildern.aus: 3. Die psychische Wirkung von Stress

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